Das Potenzial der mobilen Welt in der Marktforschung

Mobile in Market Research
in Marktforschung

Diesen Herbst hatte Language Connect das Vergnügen, zwei wichtige Konferenzen des Marktforschungssektors zu besuchen, die Market Research in the Mobile World und die ESOMAR-Konferenz in Dublin. Wie auch schon in den letzten Jahren, sind mobile Geräte eines der am meistdiskutierten Themen der Branche. Silvia Dürrsperger, Strategic Accounts Director, zu einigen der wichtigen Punkte:

Im Laufe der nächsten Jahre werden mehr und mehr Menschen Teil der mobilen Welt der Smart-Geräte sein, besonders in der unteren und Mittelklasse der Schwellenmärkte (BRICS). Um mit diesen Kunden kommunizieren zu können, müssen internationale Marken mobile Geräte nutzen und dies bringt eine bedeutende Chance, aber auch Herausforderungen für den Marktforschungssektor mit sich.

Laut Chris Sinclair von Ipsos, der in seiner Präsentation „Gebt den Menschen was sie wollen“ (Give the people what they want) über dieses Thema spricht, gibt es bereits über 1.000 verschiedene Geräte, die auf iPlayer-Seiten zugreifen können. Bereits im Jahr 2008 waren 7 Milliarden Geräte an das Netz angeschlossen und diese Zahl wird bis 2020 auf 50 Milliarden Geräte ansteigen. Daher müssen sich die Marktforscher anpassen. Jedes beliebige Sample umfasst mit hoher Wahrscheinlichkeit Personen, die daran gewöhnt sind, Informationen digital über Bildschirmtechnologie, wie Smartphones, zu empfangen und zu teilen.

Mobile Marktforschung ist jedoch nicht dasselbe wie Online-Marktforschung. Mit der Zeit haben wir gelernt, dass mobile Studien kürzer sein müssen, idealerweise unter 15 Minuten. Einfachheit ist Trumpf bei mobiler Marktforschung. Keine komplexen Fragen, keine komplizierten Raster. Außerdem muss die Umfragesoftware laut Alistair Hill, On Device und Robert Dossin, Skim, in ihrer Präsentation „Spitzenforschung mit Low-Tech-Geräten“ (Advanced research with low tech devices), „schlank“ und gut entworfen sein, um das Benutzererlebnis und die Nutzerbindung zu maximieren. Miguel Ramos, Confirmit, und Crispin Beale, Chime Communications, haben außerdem App-Downloads, die Verfügbarkeit von Bluetooth und GPS und die Verbindung zum Internet für die Übermittlung der Ergebnisse als wesentliche Herausforderungen bei ihrer Präsentation „Die Chancen und Herausforderungen von Feedback in Echtzeit durch die Verwendung von Standort- und Beacon-Triggern“ (The opportunities and challenges of in-the-moment feedback using location and beacon triggering) genannt.

Für jene Unternehmen, die in einem internationalen Kontext arbeiten, wird die Übersetzung zum zentralen Geschäftsthema, da Formulierung, Wortgebrauch und Ton exakt stimmen müssen. Lokalisierung ist ein Muss, wenn es darum geht, eine Verbindung zum Kunden aufzubauen und aufrichtige Empfindungen in allen Märkten festzuhalten. In aller Kürze:

  • Marktforscher müssen kürzere Umfragen erstellen, die für mobile Geräte geeignet sind
  • Stimmungsumfragen werden häufiger auftreten und oft auf Situation und Standort basieren
  • Studien müssen „attraktiver“ gestaltet werden, um den Kunden zu binden und hohe Ausfallquoten zu vermeiden
  • Neurowissenschaften und soziale Medien werden immer wichtiger werden und Marktforschern dabei helfen, Zeit einzusparen
  • Marktforscher müssen Big Data von verschiedenen Geräten optimal nutzen können

Klicken Sie hier, um die Diskussion über die mobile Marktforschung mit den Vordenkern der Branche anzusehen.



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